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Mediation im Konfliktfall Eine Mediation empfiehlt sich besonders dann, wenn die Parteien auch in Zukunft noch miteinander umgehen wollen oder müssen. Die Einigung geht in einem Mediationsverfahren oft über den ursprünglichen Streitstoff hinaus, die Parteien schaffen eine Grundlage, wie sie in Zukunft miteinander umgehen wollen. Mediation ist auch sinnvoll bei erheblicher Rechtsunsicherheit, schwieriger Beweislage, hohen Prozessrisiken oder einer besonderen Eilbedürftigkeit der Konfliktregelung. Häufige Anwendungsbereiche der Mediation sind: • Familienbereich (Trennung, Scheidung, Konflikte in der Familie) • Nachbarschaftskonflikte • interkulturelle Konflikte •
Wirtschaft (z.B. Teamkonflikte,
Gesellschafterstreit, Konflikte zwischen • Strafrecht (Täter-Opfer-Ausgleich) • Öffentlicher Bereich • Konflikte im Bereich der Schule (Schüler-Lehrer, Lehrer-Lehrer, Eltern-Lehrer) • Erbschaftsstreitigkeiten
Präventive Mediation Eine Mediation ist auch präventiv sinnvoll, um die Entstehung eines Konflikts zu verhindern. Wollen die Beteiligten ein gemeinsames Projekt in Angriff nehmen, z.B. ein Unternehmen gründen, gemeinsames Eigentum schaffen oder eine vorweggenommene Erbfolge durchführen, ist es hilfreich, sich im Vorfeld genau über die eigenen Ziele und Interessen und die der anderen Partei klar zu werden. So kann eine interessengerechte Vereinbarung getroffen werden. Die Zukunft des Projektes steht auf einer guten Grundlage; es gibt kein „böses Erwachen“.
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